Samstag, 8. September 2012

Info - Blog Umzug

Da es für mich einfach ist, bin ich von dieser E-mail die ich für diesen Blog benutze auf eine andere gewechselt weil ich dort noch mehrere Blogs habe und nehme somit den Blog Inhalt auf diese neue E-mail mit. Da man aber leider nicht die selbe Blog Adresse verwenden kann hat sich diese in,
www.des-schneiders-handwerk.blogspot.com geändert.
Dort werde ich auch den Blog weiter führen und somit diese Adresse still legen.

Montag, 23. Januar 2012

Handstiche Teil 2

Ich werde immer drei Stiche zusammen vorstellen und jeweils einzel dann erklären.




Einreihstich --- paralleler Reihstich --- Rückstich


Der Einreihstich

Der Einreihstich ist auch ein Vorstich mit dem die Weite eines Stoffes auf die gewünschte Länge eingehalten werden kann. Man zieht zwei oder drei Fadenreihen neber einander in den Stoff und schiebt den Stoff auf die gewünschte Weite zusammen. Die Fäden werden mit einigen Rückstichen befestigt und um eine gleichmässige Stoffverteilung zuerzielen, kann man einige Stecknadeln als Mackierung verwenden.
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Der parallele Reihstich

Der parallele Reihstich ist dem Einreihstich sehr ähnlich, der einzigste Unterschied ist das er mehrreihig ist, bei dem die Stiche genau übereinander liegen und gleich lang gestochen sind.
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Der Rückstich

Der Rückstich wird verwendet wenn eine Naht besonders haltbar sein soll. Die Nadel wird von der rechten Seite eingestochen und kommt etwas weiter vorne wieder heraus, dann sticht man in der rückwärtigen Richtung auf halber Länge zum vorherigen Stich wieder ein und wieder holt dies nun entsprechend.
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Der Hexenstich --- Der parallele Pikierstich --- Der Pikierstich


Der Hexenstich

Der Hexenstich wird hauptsächlich für Säume, Zierstiche oder nicht eingeschlagene Nahtzugaben verwendet, sowie für Wollstoffe und Jersey. Dieser Stich darf auf der rechten Seite des Stoffes nichts sichtbar sein. Am Beginn des Stiches wird dieser mit einem Knoten oder einem Rückstich im Umschlag gesichert.
Der Stich wird diagonal von oben nach unten ausgeführt, dann wird die Nadel ein Stück zurück gestochen und von dort diagonal nach oben, ebenso wird dort ein Stück zurück gestochen und der Stich wiederholt sich nun erneut von Anfang an.
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Der parallele Pikierstich

Der parallele Pikierstich dient dazu Einlagen aus Vlieseline oder Leinen mit dem Oberstoff zu verbinden. Er darf auf der rechten Seite des Oberstoffes nicht sichtbar sein.
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Der Pikierstich

Mit dem Pikierstich werden Kragen und Aufschläge versteift und es wird verhindert das diese sich verziehen. Der Stich wird immer diagonal gestochen und von unten nach oben und von oben nach unten ausgeführt. Eben so kann man auch mit diesem Stich Einlagen befestigen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Handstiche Teil 1

Die Sticharten

Die wichtigstens Sticharten:
Ich werde immer drei Stiche zusammen vorstellen und jeweils einzel dann erklären.



Vorstich --- Heftstich --- unsichtbarer Heftstich


Der Vorstich

Der Vorstich hält Soffteile locker zusammen dazu ist der Vorstich ein Grundstich in der Stickerei. Die Nadel durchsticht den Stoff in kurzen, regelmässigen Abständen von oben nach unten und von unten nach oben.
Bei einem weichen Stoff kann die Nadel öfter eingestochen werden bevor sie durch gezogen wird.
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Der Heftstich

Der Heftstich wird wie der Vorstich nur mit größerem Abständen gestochen. Da dieser Faden später wieder heraus gezogen wird fängt man entweder mit einem großen Knoten auf der rechten Seite an, damit man ihn später leichter heraus ziehen kann oder man lässt beide Enden unverknotet.
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Der unsichtbare Heftstich

Der unsichtbare Heftsicht hält zwei Stoffe, zB. Oberstoff und Futter zusammen. Er wird auf der rechten Seite des Futters ausgeführt und verbindet somit das Futter mit der Nahtzugabe des Oberstoffes.
Diese Art des Stich ist mir bisher ungekannt gewesen, ich kann zuvor nur einen unsichtbaren Heftstich der zwischen Oberstoff und Futter ausgeführt wurde und somit nur die Nahtzugaben von Oberstoff und Futter verband ohne auf der Futterseite sichtbar zu werden.
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Steppstich --- Die Stichlage oder Durchschlagen --- Saumstich


Der Steppstich

Der Steppstich ist sehr haltbar und ist dem Maschienensteppstich ähnlich. Die Nadel kommt von der Stoffunterseite nach oben und sticht kurz vor dem ersten Einstichsloch wieder ein. Der zu sehende Stichabstand ist dadurch kürzer als der, für die Stoffunterseite benötigte, dieser ist genau doppelt so lang.
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Die Stichlage oder auch Durchschlagen

Die Stichlage oder auch das Durchschlagen dient dazu ein Schnittmuster auf einen doppelt liegenden Stoff zu übertragen. Dies wird gemacht wenn das makieren von Schnitten auf dem benutzten Stoff ein ungenaues oder beschädigendes Ergebis erbringen würde.
Bei diesem Stich werden zwei Stiche kombiniert. Auf einen sehr lockeren Vorstich folgt ein Rückstich, der eine Schlaufe bildet. Wenn man nun beide Stoffteile vorsichtig auseinander zieht, ergibt sich eine Fadenleiter die in der Mitte durch geschnitten wird. Die nun zurückbleibenden Fäden makieren genau die Form des Schnittmusters.
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Der Saumstich

Wie der Name schon sagt wird dieser Stich bei Säumen verwendet. Die Nadel sticht möglichst nahe am Saumumschlag in den Oberstoff ein, wobei sie nur ein oder zwei Fäden aufnimmt und fährt dann schräg nach links in den Saumumschlag.


Illustrationen by Culture, Art, Loisirs, Paris 1973

Frohes Neues Jahr

Frohes neues Jahr allen die diesen Blog lesen
oder nur zufällig herein schneien.

Nun ist es schon etwas her das, dass neue Jahr angefangen
hat, deswegen erföffne ich dieses Blogjahr erst mal
mit Neujahrswünschen, bevor es an die Richtigen Themen geht.

Einen genauen Plan habe ich mir nicht gemacht wie das ganze
ablaufen soll aber ich hoffe, das nicht so viel dazwischen kommt.
Das letzte Jahr war ja etwas mager was Postings anging.
Was mir auch schon etwas leid für den Blog tat, weswegen ich
nun versuche wieder etwas mehr zu posten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Kleines Nählexikon Teil 1

Anhexen:

Das anhexen verwendet man meist bei Rocksäumen oder beim Beleg/Besatz.
Hier bei wird die Stoffkante mit dem Hexenstich auf einer anderen Stofffläche befestigt, diese Verbindung ist sehr dehnfähig.
Dieser Vorgang kann auch unter ansäumen bekannt sein.



Besatz/Beleg:

Der Besatz/Beleg ist ein Stoffteil das an offenen Kanten, beispielsweise an Jacken oder durchgeknöpften Kleidern auf der linken Seite des Oberstoffes vorhanden ist. So mit ist auch innen die rechte Stoffseite für einen gewissen Bereich sichtbar. Der Besatz/Beleg kann angeschnitten oder angestetzt sein.



Blende:

Die Blende gibt es in Oberteilen, Jacken und Hosen. Diese kann bei Oberteilen eine schmückende Wirkung haben wenn diese im Ausschnittbereich als farblicher Absatz eingesetzt wurde. Beispiel: Ein Shirt mit V-Ausschnitt, in dessen ein weiter Kragen, meist rund oder gerade, den Anschein erweckt unter dem sichtbaren Shirt würde noch ein weiteres getragen.
Bei Jacken und Hosen mit Reisverschluss, nimmt die Blende die Funktion des Schutzes ein damit keine Kleidungsstücke oder schlimmerenfalls Haut im Reisverschluss eingeklemmt wird. Bei Jacken die über eine Knopfleiste verfügen ist die Blende der Teil auf dem sich die Knopflöcher und die Knöpfe befinden. Siehe Abschnitt Übertritt und Untertritt



Dehnen:

Den Stoff dehnen, dies muss bei manchen Schnitten gemacht werden damit ein besserer Sitz erzeugt wird. Diese wird meist mit einem nassen Tuch oder mit viel Dampf, spannen des Stoffes und vorsichtigem zurecht bügeln erzeugt.
Dies ist meist erforderlich bei Hosenbeinen der Innennaht der rückwärtigen Teile, aber auch bei Schrägbändern. Bei diesen spielt aber auch das einhalten eine große Rolle. Siehe nächster Abschnitt



Einhalten:

Das Einhalten ist das Gegenteil vom dehnen eines Stoffes. Aber dies funktioniert nicht bei jedem Stoff. Das dehnen eines Stoffes, wird so gehandhabt das dieser leicht zusammen gedrückt wird. Dabei dürfen keine Falten entstehen, nur leichtes gekreusel lässt sich mit feucht bügeln einhalten.
Um dies exakt zu machen kann man die zu einhaltende Stelle mit eine Faden und einem kleinen Vorstich vorsichtig zusammen schieben. Dies wird machinell auch bei der Armkugel gemacht und in beim Ärmel einer Jacke wird die Arm Innenseite, kürzere Naht eines Zweinahtärmel, diese leicht eingehalten um einen besseren Sitz zu erzeugen.



Fadenlauf:

Der Fadenlauf ist die Richtung die parallel zur Webekannte eines Stoffes verläuft und mit der Kettrichtung identisch ist. Der Fadenlauf wird auf Schnittmustern immer angegeben und muss beachtete werden. Dieser sollte auch auf kopierte Schnittmuster umbedingt übertragen werden.



Stoffbruch:

Der Stoffbruch ist gut zu erkennen bei doppelt liegenden Stoff, dies ist die Umbruchkante. Diese Umbruchkante bildet beim zuschneiden seitengleicher Teile die Mittellinie. In Schnittteilen wird dies meist als Bruch gekennzeichnet.



Übertritt und Untertritt:

Wie der Begriff Übertritt schon sagt liegt dieser über dem Untertritt und der Untertritt unter dem Übertritt. Diese zwei Bezeichnungen finden wir bei einer Jacke mit übereinandergeknöpften Blenden, auch Knopfleiste genannt. Dort befinden sich dann die Knopflöcher auf dem Obertritt und die Knöpfe auf den Untertritt.



Verstürzen:

Das verstürzen wird oft verwendet, meist bei Belegen/Besätzen, Taschen, Gürteln, Bändern etz.
Um zu verstürzen werden zwei Stoffteile rechts auf rechts gesteppt und diese dann gewendet so das sich die Naht nun innen befindet und eine saubere Kante entsteht.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Zwischenstand

Also der momentane Zwischenstand ist, das ich so gut wie zu nichts komme ^^

Naja natürlich gibt es auch einige erfreuliche Dinge, aber was das Thema nähen angeht hink ich gerade schön hinterher. Dazu plagt mich eine schon seit Monaten anhaltende, man kann es fast schon unkreative Phase nennen.

Ich muss zu lange an etwas her rum tüfteln, aber meist ist das nicht so gut.. es muss spontan aus einem sprudeln. Doch spurdeln kann man das im Moment nicht nennen ^^
eher wie das tropfen eines Wasserhahnes.

Da kann man nur auf bessere Zeiten hoffen.

Donnerstag, 4. November 2010

Kreativ Messe Wiesbaden



Mal ein kleiner Bericht über die Kreativmesse in Wiesbaden.
Da ich das letzte mal vor mindestens 8 Jahren da war und ich an dem letzten Freitag im Oktober endlich mal wieder Zeit hatte, hat es mich auf die Messe gezogen.

Seit dem letzten mal hat sich viel verändert, mehr Stände und mehr Räume die geöffnet waren. Zwar musste ich ein paar Einschränkungen bei den Perlen feststellen aber wirklich schlimm war diese Tatsache nun nicht da es genug Auswahl, zu wirklich guten und günstigen Preisen gab.

Dazu war ich sehr begeistert von einigen Ständen an den man Bänder, deren Meter zwischen 2- 10 Meter varierten, für 2-3 euro kaufen konnte. Natürlich musste man da erst einmal richtig zuschlagen. Sowie gab es Informationen über den Puppenbau mit einem besonderen Skelett, verschiedenen Einlagen und ihre Möglichkeiten oder andere Anregungen.

Dazu habe ich es geschafft mein Geld Limit nicht zu übersteigen.
Ich empfehle eigentlich jedem der etwas mit dem kreativen Handwerk zu tun hat, einmal diese Messe zu besuchen. Ich wette jeder wird etwas finden, was ihn inspiriert oder für ein Projekt genau richtig kommt.